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Eine Tafel mit Formeln

Gruppenfahrt nach Polen

Die Intensivgruppe Flamersheim führte es in diesem Jahr nach Dobczyce/Polen

Ein stadtliches Gebäude auf einem großen Marktplatz in Polen. Jugendliche laufen auf das Gebäude zu.
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Stadtbesichtigung

Betreuer und Kinder waren sehr neugierig darauf, das eine oder andere Wort in Polnisch zu lernen. Und dies ist, wenn man sich auf die polnische Sprache einlässt, gar nicht so einfach.

Wer denkt, dass das Wort „Dziekuje" für „Danke" schon schwierig ist, der kommt bei dem Wort „Przepraszam" für „Entschuldigung" schon eher ins Schleudern und verliert bei dem Versuch, „Jak sie czujesz?" „Wie geht es dir?" völlig den Überblick.

Aber die Kinder waren in ihrem Bestreben nicht zu bremsen und so ging es mit 3 Betreuern und 6 Kindern Richtung Kleinpolen nach Dobczyce, 30 Kilometer südlich von Krakau (Krakow).

Bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen, die uns während der gesamten Freizeit nicht verlassen sollten, kamen wir pünktlich an und bezogen unser Quartier. Wir lernten in den nächsten 2 Wochen nette und höfliche Menschen kennen und eine herrliche, abwechslungsreiche Natur schätzen. Neben der tollen Stadt Krakau mit dem berühmten Marktplatz (Rynek Glowny) lernten die Kinder den sagenhaften Drachen Krok kennen, der auch heute noch unter dem Wawelhügel sein Unwesen treibt und gelegentlich sogar Feuer spuckt. Nach recht kurzer Zeit hatten sich die Kinder auch an die polnische Währung, den Sloty, gewöhnt und ihr Taschengeld gerne für Andenken und Spielzeug ausgegeben. Einige Kinder fragten sogar, wenn wir darauf hinwiesen, dass es fast 30 Grad sind: „Wieviel ist das in Sloty?"

Wandern in der Hohen Tatra und Besichtigungen von Zakopane, Kakao in Krakau und Wadowice (Geburtsort des Johannes Paul II) rundeten unsere Unternehmungen ab.

Die Zeit verging sehr schnell und als der Abschied nahte, nahm sich jedes Kind persönlich Zeit, sich von Polen zu verabschieden und sagte von Herzen: "Do Widzenia" - auf Wiedersehen!!

Eine spannende Zeit ging zu Ende und trotz vieler Versuche haben wir es nicht geschafft, den polnischen Zungenbrecher:
"W Szczebrzeszynie chrzaszcz brzmi w trzcinie, i Szczebrzeszyn z tego slynie, ze chrzaszcz brzmi tam w Szczebrzeszynie."
(In Szczebrzeszyn quakt der Käfer im Schilf, und Szczebrzeszyn rühmt sich dessen, dass der Käfer im Szczebrzeszyner Schilf quakt.)
fehlerfrei hinzubekommen. Aber wir üben noch!!!!

Herr Hauff, Team Flamersheim