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Eine Tafel mit Formeln

Inobhutnahme in Bereitschaftspflege

Die Bereitschaftspflege ist ein familiäres Angebot der Krisenintervention nach § 33 SGB VIII. Sie dient dem Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie der Abklärung des Hilfebedarfs in drohenden oder akuten Gefährdungssituationen. Diese Unterbringungsform ist zeitlich begrenzt bis zur Rückführung in die Herkunftsfamilie oder Überleitung in eine geeignete Folgehilfe. Die Dauer der Unterbringung muss u. a. wegen entstehender Bindungen so kurz wie möglich gehalten werden.
Bereitschaftspflegestellen sind Familien, Paare oder Einzelpersonen, die ein Kind oder einen Jugendlichen in ihrer Familie aufnehmen. In einem Vertrag zwischen Bereitschaftspflege und Einrichtung wird eine intensive Fachberatung verbindlich geregelt. Es besteht kein Arbeitsverhältnis.
Bereitschaftspflegeeltern haben professionelle oder langjährige Erfahrungen in dem Bereich „Erziehung - Pädagogik“ und können somit den besonderen Anforderungen eher gerecht werden.

Bei einer Bereitschaftspflege handelt es sich um einen dynamischen, hoch komplexen Prozess, der hohe Anforderungen an die Pflegepersonen stellt. Es findet eine intensive, kontinuierliche Beratung und Begleitung in kurzen Zeitabständen statt. Die Perspektivenentwicklung wird unter Einbezug aller Beteiligten durchgeführt. Die Vorgehensweise lässt sich mit den Begriffen
Entwicklungs- und Prozessdiagnostik umschreiben. Auch die Arbeit mit der Herkunftsfamilie dient in erster Linie der Perspektivenentwicklung und der daraus resultierenden Umsetzungsalternativen bzw. Umsetzungsstrategien.

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Kontakt

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Anke Döring

Anke Döring
Tel.: + 49 (0) 2151 / 83 97 - 114
E-Mail: anke.doering@lvr.de