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Tafel mit bunter Kreide und Formeln

Erziehungsstellen

10 Erziehungsstellen für jeweils 1 – 2 Kinder und Jugendliche

Angebotsform: Der spezielle Auftrag der Erziehungsstelle besteht darin, Kinder oder Jugendliche mit besonderen Entwicklungsbeeinträchtigungen und/oder Verhaltensauffälligkeiten in pädagogisch qualifizierten Familien in Vollzeitpflege langfristig sonderpädagogisch zu betreuen.

Qualifikation der Pflegepersonen: In den Erziehungsstellen verfügt mindestens eine der betreuenden Personen über eine pädagogische Ausbildung, z. B. als Erzieher/- In, Sozialpädagoge/-In, Sozialarbeiter/-In, Psychologe/-In, Lehrer /-In und ähnliche. In einem Vertrag zwischen Erziehungsstelle und Träger wird eine qualifizierte, intensive Fachberatung durch eine Fachkraft des Trägers verbindlich geregelt.

Zielgruppe:

  • Kinder und Jugendliche, die in ihrer Herkunftsfamilie nicht ausreichend gefördert werden können
  • oder in ihren Herkunftsfamilien in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden
  • die Verhaltensauffälligkeiten zeigen
  • die traumatische Erfahrungen gemacht haben
  • die eine beziehungsabhängige, zeitaufwändige und intensive Unterstützung und Förderung brauchen
  • die bindungs- integrationsfähig und bereit sind, in einer Familie zu leben
  • deren Eltern der Unterbringung in einer Familie zustimmen können

Zielsetzung:

  • Bereitstellung eines dauerhaften, verlässlichen Lebensortes mit konstanten Bezugspersonen
  • Integration in eine Familie und ein stabiles Umfeld
  • Bearbeitung bisheriger Erziehungs- und Entwicklungsdefizite
  • Förderung eines positiven Selbstbildes
  • Entwicklung sozialer und persönlicher Kompetenzen
  • Klärung der Eltern-Kinder-Beziehung

Umfang der Betreuung in der Erziehungsstelle:

  • Bereitstellen einer familiären Atmosphäre, in der die Kinder und Jugendlichen Geborgenheit und Angenommen sein erfahren
  • Intensives Zusammenleben zwischen Kindern/Jugendlichen und Pflegepersonen
  • ganzjährige Teilhabe des Kindes / Jugendlichen am Leben der Erziehungsstellen-Familie
  • verlässliche Beziehungen und Strukturen
  • durch einen wertschätzenden Umgang mit den Kindern und Jugendlichen in allen alltäglichen Kontakten Förderung der emotionalen und sozialen Stabilisierung
  • intensive Förderung vorhandener Ressourcen der Kinder und Jugendlichen
  • regelmäßiger Austausch mit den für die Kinder zuständigen Kindergärtnerinnen und Lehrer /- Innen
  • Terminierung der erforderlichen Arzt- und Therapeutentermine und Begleitung dieser Termine
  • Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie


Psychologische Leistungen: Bei Bedarf und sofern keine aktuelle Diagnose vorliegt kann auf Wunsch eine Eingangsdiagnostik durch die Dipl. Psychologin und Familientherapeutin des Jugendwohnheimes Halfeshof erstellt werden.

Leistungen der Fachkräfte des Trägers:

  • Auswahl, Vorbereitung und Qualifizierung der Bewerber
  • Vermittlungsverfahren: Prüfung der Indikation für das Kind, Auftragsklärung, Begleitung des Vermittlungsprozesses
  • regelmäßige Beratung der Erziehungsstellen durch Hausbesuche sowie telefonische Kontakte
  • Krisenintervention
  • Begleitung der Besuchskontakte des Kindes zur Herkunftsfamilie
  • Koordination zwischen Jugendamt, Erziehungsstelle, Herkunftsfamilie u. a.
  • Hilfestellung bei der Vermittlung von externen Therapien
  • Begleitung der Hilfeplangespräche
  • Unterstützung der Erziehungsstellen bei Berichten und Dokumentation

Kontakt

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne:

Anett Leifgen (Erziehungsstellenberaterin)
Tel.: + 49 (0) 212 / 40 07 - 423

Mobil: 01520-932 1872


E-Mail: anett.leifgen@lvr.de