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Tafel mit bunter Kreide und Formeln

Förderschule

Die Rheinischen Schulen Halfeshof untergliedern sich in die Bereiche Primarstufe , Sekundarstufe I und Sekundarstufe II. Die Organisation der Lerngruppen orientiert sich u. a. an den spezifischen Angeboten der Jugendhilfeeinrichtung Halfeshof:

  • Tagesgruppen
  • Intensivgruppen
  • Stammschule der Sek I
  • Werkstattklassen Holz und
  • Fahrradwerkstatt
  • Kooperationsklassen an Solinger
  • Hauptschulen
  • Berufskolleg
  • Haftvermeidungsgruppe

In allen Lerngruppen wird nach den Lehr- und Lernplänen der Primarstufe, Hauptschule, des Berufskollegs und des Bildungsganges „Lernen" unterrichtet.
Die Lerngruppengröße beträgt maximal 8 Schüler(innen). Durch ein differenziertes Lernangebot, das auf der Grundlage einer individuellen Diagnose des Lernstandes erstellt wird, werden Leistungsrückstände ausgeglichen und die Schulabschlüsse:


  • Hauptschulabschluss
  • Sekundarabschluss A
  • Sekundarabschluss B
  • Abschluss des Bildungsganges „Lernen"
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9 im Bildungsgang „Lernen"

angestrebt.

Zielgruppe und Indikation

Es werden Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 1 (Tagesgruppe) mit sonderpädagogischem Förderbedarf aufgenommen. Ist kein sonderpädagogischer Förderbedarf vor der Aufnahme festgestellt worden, so wird der Antrag auf Eröffnung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs umgehend gestellt. Im Berufskolleg werden Schüler(innen) aufgenommen, die ihre Berufsschulpflicht zu erfüllen haben oder auf Antragstellung ihr 10. Pflichtschuljahr hier beenden.
Die Schüler(innen) der Förderschulen kommen zu uns mit ergheblichen Schulschwierigkeiten wie schulverweigerung, Schulängste, Gruppenunfähigkeit, Verhaltensauffälligkeiten, gravierende Lern- und Entwicklungrückstände, geringe Konzentrationsfähigkeit und geringes Durchhaltevermögen, mangelnde Motivation, Schulmüdigkeit, die eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht der öffentlichen Schulen unwahrscheinlich machen.
Das schulische Förderangebot ist ausgerichtet auf:

  • den Abbbau von Schulängsten und Lern- und Leistungrückständen
  • Aufbau von stabiler Lern- und Leistungsmotivation
  • Vermittlung von schulischen Erfolgserlebnissen
  • Erhöhung der Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit
  • regelmäßiger Schulbesuch
  • Erlangung eines den Fähigkeiten entsprechenden Schulabschlusses
  • Übergang in eine dem Leistungsvermögen entsprechende öffentliche Schule und eine
    damit verbundene schulische Integration
  • Vermittlung von beruflicher Orientierung durch Betriebspraktika und Beratung durch die Agentur für Arbeit
  • gezielte Förderangebote zur Verminderung der Gewaltbereitschaft und dem Aufbau sozialkompatibler Verhaltenweisen

Betreuengsdichte/ Qualifikation der Mitarbeiter(innen)

Der Unterricht findet von Montag bis Freitag mit max. 6 Stunden je Tag statt. Die Klassenstärke beträgt max. 8 Schüler(innen), bei Lerngruppen mit erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf 4-5 Schüler(innen). Das Lehrerkollegium besteht ausschließlich aus Sonder-schullehrerinnen und –lehrern.

Werkstattklassen

Zur Zeit bestehen die Werkstattklassen mit den Schwerpunkten „Holz" und „Fahrradbau". Die Schüler(innen) dieser Klassen zeichnen sich durch eine besonders gravierde Schulmüdigkeit aus und haben langzeitig sich dem regelmäßigen Schulbesuch entzogen. Über die praktische Arbeit an Materialien soll ein neuer Zugang zu schulischen Inhalten gefunden werden und eine neue Perspektive für einen schulischen Abschluss aufgebaut werden. In der Holz-werkstattklasse unterstützt den praktischen Unterricht ein Werkstattmeister der heiminternen Schreinerei, in der Fahrradwerkstattklasse wird die Fachpraxis von den Förderschullehrern übernommen.